25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen, 20. bis 23. Bezirk

Verein der Esslinger Kaufleute - 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Funde belegen, dass es bereits in der Bronzezeit erste Besiedlungen rund um das Gebiet von Essling gab. Der Name der Region leitet sich aus dem Geschlecht der Ezzelarn ab, die einst wichtige Personen der Stadtverwaltung Wiens waren. So war Konrad von Eslarn 1278 der Bürgermeister von Wien. Heute ist Essling ein Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. 

Napoléon goes Essling 
Die Region hat eine bewegte Vergangenheit. So war es die Schlacht von Essling und Aspern zu Beginn des 19. Jahrhunderts, welche Napoléon Bonaparte seine erste Niederlage bescherte. Nordwestlich vom Schloss Essling kann im Schüttkasten, der Teil eines Museums ist, eine Nachbildung der Schlacht mit Zinnsoldaten besichtigt werden. Der Schüttkasten stellte einst einen wichtigen Getreidespeicher dar und wurde während dem Napoléonkrieg gegen Österreich stark umkämpft. Doch nicht nur historisch, sondern auch kulturell, hat Essling viel zu bieten. 

Der Esslinger Jazz 
Der Jazz hat in Essling eine besondere Bedeutung. Der geborene Esslinger Franz Georg Pressler wurde unter dem Künstlernamen Fatty George zu einem weltbekannten Jazzmusiker. Ebenso Bill Grah, dem der Park vor der alten Volksschule gewidmet ist. Darüber hinaus wurde 2005 in Essling das Jazzmuseum eröffnet. Die Jazzkonzerte, die während des Sommers immer wieder im Park stattfinden, strotzen nur so vor Charme und werden von vielen Wienern und Wienerinnen geschätzt. 

Wiesenfest und gute Geschäfte im Grünen 
Neben dem historischen und kulturellen Einschlag kann man in Essling auch richtig gut bummeln. Ob shoppen oder im Grünen gemütlich einen Kaffee trinken - das Grätzl steht für Vielfalt und Lebensqualität. Fest steht: Die Esslinger Kaufleute wissen, wie man feiert. Einmal jährlich organisiert der Verein das Wiesenfest, das inzwischen weit über Donaustadt hinaus bekannt ist. Ein Grund mehr, diesen Stadtteil oberhalb der Donau und seine UnternehmerInnen besser kennenzulernen.

Bildquellen: ÖNB (www.bildarchivaustria.at), ÖNB/Pichler