25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen, 20. bis 23. Bezirk

Stadlauer Kaufleute – 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Der ehemalige Vorort Stadlau hat sich seit der Einbindung in den 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt zu einem stark besiedelten Stadtteil entwickelt. Dadurch ist jedoch nicht der ländliche Charakter verlorengegangen und es scheint. als wäre man in einem gemütlichen Dorf angekommen. Die Kaufleute punkten mit viel Charme und Einfühlungsvermögen für ihre Kunden. Die hochwertige Qualität, das umfangreiche Angebot sowie die unterschiedlichen Straßenfeste machen Stadlau zu einem gelungenen Einkaufsgrätzl.

Bereits 1150 wurde Stadlau urkundlich erwähnt  damals noch unter dem Namen Stadelouve, was so viel wie „Stadel in der Au“ bedeutete. Den Großteil der Bewohner machten freie Bauern aus, denen das Gebiet zwischen Donauufer und dem heutigen Lusthaus im Prater gehörte. Die Babenberger erlaubten den Stadlauern, Maut für über die Donau transportierte Waren zu verlangen, wodurch die Bauern in finanziellem Wohlstand lebten und bereits 1160 eine eigene Pfarre erhielten. 

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Da das Gebiet mehrfach von heftigen Hochwässern heimgesucht wurde, entwickelte sich der Ort nur langsam. Durch die Donauregulierung in den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts wurde Stadlau zu einem Eisenbahn- und Industrieort. 

Der Einkaufsstraßenverein „Stadlauer Kaufleute“ verfügt mit seinen knapp 40 Mitgliedsbetrieben über ein umfangreiches Angebot an hochwertigen Produkten und Dienstleistungen. Aber auch zahlreiche Handwerker sind im Grätzl anzutreffen und beweisen handwerkliches Geschick. Der Obmann des Einkaufsstraßenvereins, Erhard Hutterer, ist besonders auf die jährlichen Straßenfeste stolz. Mehrmals pro Jahr werden Veranstaltungen organisiert, bei denen ländliches Flair garantiert ist. „Das wissen unsere Besucher zu schätzen“, so der Obmann.

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Bildquelle: ÖNB (www.bildarchivaustria.at)