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November Küchengeheimnisse

Zwei klassische November-Gerichte präsentieren wir euch in den monatlichen Küchengeheimnissen. Als Hauptspeise empfehlen wir ein Martinigansl, als Nachspeise einen Apfelstrudel.

Martinigansl

© Foto: gastronews.wien

Ein klassisches Ofengericht im November ist das Martinigansl. Etliche Feste und Gaststätten laden zum alljährlichen Ganslessen. Doch mit etwas Geduld kann  das Martinigansl auch im eigenen Ofen zubereitet werden.

Zutaten für vier Portionen:

  • 1 Gans
  • 2 Äpfel
  • 2 Orangen
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Majoran
  • 1 TL Salz und Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • 120 g Honig
  • 1 Flasche Bier
  • 1 Bund Thymian

So geht’s:

  • Backrohr auf 220°C vorheizen.
  • Äpfel und Orangen achteln, mit den Gewürzen vermischen und die bratfertig vorbereitete Gans damit füllen. 
  • Die Gans außen mit Salz, Pfeffer, Majoran und Thymian einreiben und in einen Bräter einsetzen. Den frischen Thymian in den Bräter dazulegen.
  • Im vorgeheizten Backrohe eine halbe Stunde garen. Dabei die Gans mehrmals mit Honig bestreichen und mit Bier übergießen. 
  • Nach der halben Stunde auf 180°C reduzieren, mit Wasser ablöschen und die Gans für weitere zwei Stunden im Rohr fertig garen.
  • Die knusprig gebratene Gans zerteilen und servieren. Als Beilagen bieten sich Blaukraut, Erdäpfelknödel und Kohlsprossen an.

Gezogener Apfelstrudel

© Foto: wien.info

Eine klassische Nachspeise der österreichischen Küche ist der gezogene Apfelstrudel. Obwohl das Ausziehen des Strudels oft einer Wissenschaft gleicht, gelingt mit etwas Übung auch diese Süßspeise. 

Zutaten für vier Portionen:

Für den Strudelteig:

  • 5 EL lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g Butter
  • 1 TL Essig

Für die Füllung:

  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g Rosinen
  • Optional einige Tropfen Rum
  • 50 g Semmelbrösel
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 75 g zerlassene Butter
  • Zitronen-Aroma
  • 100 g Zucker
  • 1 kg Äpfel

So geht’s:

  • Mehl in eine Schüssel geben. Salz, Wasser, ein TL Essig und zerlassenes Fett hinzugeben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen gut durchkneten, damit ein elastischer Strudelteig entsteht.
  • Teig zu einer Kugel formen und in einen warmen aber trockenen Topf legen, abdecken und etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen, in feine Stifte schneiden und in eine Schüssel geben. Drei Tropfen Zitronen-Aroma untermischen und gut durchrühren. Bei Bedarf auch einige Tropfen Rum hinzugeben.
  • Den Strudelteig auf einem bemehlten Küchentuch ausrollen und dann zu einem Rechteck (ca. 50 x 70 cm) ausziehen und mit etwas zerlassener Butter bestreichen.
  • Tipps zum Ausziehen: Anfänglich den Teig auf einer bemehlten Fläche zu etwa 0,5 cm Dicke walzen. Danach vorsichtig mit bemehlten Händen unter den Teig greifen und auf die gewünschte Dicke und Größe ausziehen. Die dickeren Teigränder können weggeschnitten werden.
  • Auf 2/3 des ausgezogenen Teiges die Füllung verteilen, dabei ca. 3 cm Rand frei lassen. Zuerst den Teig mit den Semmelbröseln bestreuen, dann nacheinander Apfelstifte, Rosinen, Zucker, Vanillezucker und Mandeln auf dem Teig verteilen.
  • An den kurzen Seiten den Rand des Teiges einschlagen und dann den Strudel mit Hilfe des Tuches von der längeren Seite her aufrollen. Anschließend die beiden Enden gut zusammendrücken und den Strudel auf ein gefettetes Backblech legen.
  • Den fertigen Strudel mit etwas Butter bestreichen.
  • Im vorgeheizten Backrohr bei 180°C etwa 45-55 Minuten backen.
  • Den gebackenen Apfelstrudel portionsweise heiß servieren. Dazu eignen sich Beilagen wie Vanillesauce, Vanilleeis oder Schlagobers.