25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen, 14. bis 19. Bezirk

Kaufleute Kreuzgasse - 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Die Kreuzgasse erhielt ihren Namen aufgrund eines roten Holzkreuzes. Angeblich stand es bereits im Mittelalter am Beginn der Gasse, sein Verbleib ist unbekannt. Obwohl die Kreuzgasse keine klassische Einkaufsstraße bildet, überzeugt das Einkaufsgrätz’l rund um den Verein „Kaufleute Kreuzgasse“ mit seinen über 20 Mitgliedern.

Entlang der Kreuzgasse gibt es mehrere „Hotspots“ mit erhöhter Kundenfrequenz. So sorgen die Kaufleute rund um die „alte Remise“ sowie um den Johann-Nepomuk-Vogl-Markt für eine einwandfreie Nahversorgung. 

Noch vor wenigen Jahren schien es, als ob der Markt schließen müsse. Doch die Neugestaltung der letzten Jahre sorgte für hervorragende Einkaufsbedingungen. Viele neue Standler haben sich angesiedelt und bieten ihren Kunden ein breites Sortiment. Abseits davon gibt es zahlreiche Mitgliedsbetriebe, die mit ihrer Kernkompetenz und Spezialisierung auch Kundschaft von weit außerhalb der Bezirksgrenzen anziehen. Kunden schätzen die persönliche Fachberatung und die hochwertigen Produkte. 

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Für die nächsten Jahre ist in der Nähe des AKH das Projekt „Gesundheitsviertel“ geplant. Ziel ist es, die vielen ansässigen Ärzte und Gesundheitsbetriebe besser miteinander zu vernetzen, um den Patienten bzw. Kunden spezielle Serviceleistungen anbieten zu können. 

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Der langjährige Obmann Josef Dvorak ist besonders auf die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarvereinen der Kalvarienberggasse und der Hernalser Hauptstraße stolz. Man hat erkannt, dass man mit denselben Problemen und Hürden der heutigen Zeit zu kämpfen hat, sodass eine Partnerschaft ohne Konkurrenzdenken viele Vorteile mit sich bringt. 

 

Bilderquelle: ÖNB (www.bildarchivaustria.at)