25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen, 14. bis 19. Bezirk

Interessensgemeinschaft Kaufleute Dornbach - 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Bis zur Eingemeindung im Jahr 1892 galt Dornbach als selbständige Gemeinde. Der im Westen von Wien gelegene Vorort befindet sich im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals und ist von idyllischen Weinbergen umgeben.

Urkundlich wurde das Dorf erstmals 1044 genannt. Damals übergab der Graf des Salzburg- und Chiemgaus dem Stift Sankt Peter zwei behauste Hofstätten. Die so genannten „Edelhuben“ waren vermutlich die ursprüngliche Siedlung von Dornbach. Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Dornbacher Pfarrkirche zur Pfarre erhoben, wodurch sich rund um das Anwesen ein kleines Dorf entwickelte. Während der Türkenbelagerungen wurde Dornbach zweimal schwer beschädigt. Die Einwohnerzahl entwickelte sich nur langsam und war lange Zeit stark vom Weinbau abhängig. 

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Seit dem Wiederaufbau nach den Türkenkriegen bildet der Rupertusplatz das Ortszentrum. Direkt neben dem Dornbacher Friedhof liegt der Wiener Sportclub-Platz, wahrscheinlich der älteste noch bespielte Fußballplatz Wiens. 

Während der letzten Jahre erfuhr das Einkaufsgrätzl Dornbach eine starke Wiederbelebung. Rund um den Rupertusplatz bis hin zur Neuwaldegger Straße bestimmen zahlreiche Geschäfte das Straßenbild.

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Der Einkaufsstraßenverein „Interessensgemeinschaft Kaufleute Dornbach“ erhält und belebt das alte Einkaufsgrätzl mit seinem Engagement. Unter anderem werden unterschiedlichste Gemeinschaftsaktionen veranstaltet, die zu mehr Aufmerksamkeit führen. Die Geschäftsleerstände gehen zurück und neben den traditionellen Familienbetrieben finden sich jetzt auch neue, junge Kaufleute. Die Mitgliedsbetriebe sind sehr vielseitig, wobei das Hauptaugenmerk auf Handwerkskunst und Tradition liegt. Seit eh und je haben sich die Betriebe auf eine perfekte Nahversorgung ausgerichtet. Vom Tischler über Schuhmacher bis hin zum Greißler lässt sich in Dornbach alles finden. 

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Das Ziel der Interessensgemeinschaft ist Qualitätssicherung, Fortbestand der Nahversorgung und Erhaltung der alten Handwerkskunst. 

Bilderquelle: ÖNB (www.bildarchivaustria.at)