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Grätzlg’schichten

Die „Mahü“, wie sie liebevoll von den Wienerinnen und Wienern genannt wird, darf sich nicht nur als größte Einkaufsstraße Wiens bezeichnen, sondern blickt auch auf eine mindestens genauso lange Geschichte zurück. So hat sie schon zahlreiche Namensänderungen hinter sich und war früher unter anderem als Kremser Straße, Bayrische Landstraße, Laimgrubner Hauptstraße oder auch als Schönbrunner Straße bekannt, um nur einige zu nennen. Ihren aktuellen Namen verdankt sie dem Gnadenbild Mariahilf, das in der Mariahilfer Kirche hängt und eine Kopie des berühmten Marienbildes von Lucas Kranach dem Älteren darstellt, welches sich im Dom von Innsbruck befindet. Neben dem Namen hat sich auch das Aussehen der Straße im Laufe der Jahre stark verändert. Bis 1993 waren Straßenbahnlinien auf der gesamten Länge der Mariahilferstraße unterwegs, die durch die Fertigstellung der U-Bahnlinie U3 abgelöst wurden. Seit dem Jahr 2015 koexistieren Fußgänger, Radfahrer und öffentliche Verkehrsmittel in einem harmonischen Miteinander in der Fußgängerzone. Ob zum Einkaufen, zum Kaffeetratscherl oder einfach nur zum Spazieren – auf der Mariahilferstraße ist für jeden was dabei.