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Grätzelgschichten: Strudelhofstiege

Durch den gleichnamigen Roman des österreichischen Schriftstellers Franz Carl Heimito von Doderer erlangte die Strudelhofstiege Bekanntheit weit über die Grenzen Wiens hinaus. Die Strudelhofstiege ist ein historisch, architektonisch und Iiterarisch bedeutendes Bauwerk im Jugendstil. Sie wurde im November 1910 im 9. Wiener Gemeindebezirk eröffnet und im Laufe der Jahre mehrfach renoviert — zuletzt 2008/09. Gebaut wurde sie, um den steilen Abhang zwischen der Strudlhofgasse und der Liechtensteinstraße zu verbinden. Die Strudelhofstiege besteht aus drei Rampen und 58 Stufen die einen Höhenunterschied von 11m überwinden. Die Stiegenanlage ist im untersten Teil, der auch zwei Brunnen umfasst, symmetrisch angelegt. In den oberen Teilen, wo der Platz für symmetrische Gestaltung nicht ausreicht, besteht die Anlage aus Stiegen- und Rampenelementen, die dem Fußgänger ständig wechselnde Perspektiven vermitteln. Wegen ihres offenen Charakters eignet sich-die Stiegenanlage auch sehr gut für Freiluftveranstaltungen. 

Bildquelle: austria-forum.org