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Einkaufserlebnis Freihausviertel – 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Das Freihausviertel im 4. Wiener Gemeindebezirk setzt durch zukunftsorientierte Projekte neue Impulse. Inzwischen zählen zum Verein „Einkaufserlebnis Freihausviertel“ knapp 160 Mitglieder, von Gastronomie über Mode und Schmuck bis hin zu verschiedensten Dienstleistern ist alles dabei.

Das Freihaus auf der Wieden
Seinen Namen erlangte das Viertel durch einen außergewöhnlich großen Wohnhauskomplex, welcher bereits im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Es handelt sich dabei um ein Freihaus von Graf Conrad Balthasar Reichsgraf von Starhemberg – ein Haus, das mit den Privilegien der Steuerfreiheit und der eigenen Gerichtsbarkeit, wie es im Mittelalter oft üblich war, versehen war. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde es jedoch abgerissen, da seine großräumige Grundfläche der modernen Stadtplanung ein Dorn im Auge war. Was blieb, war nur mehr der Name: Heute wird noch ein Institutsgebäude der Technischen Universität Wien Freihaus genannt. In Anlehnung daran bezeichnet man das anschließende Grätzl von der Wiedner Hauptstraße bis zum Naschmarkt als Freihausviertel.  

Das Einkaufs-Eldorado im Vierten
Das Freihausviertel gilt als eine urbane Trendmeile mit internationaler Beliebtheit. Durch seine Lebendigkeit zählt es zu einem der interessantesten Viertel der Stadt. Um sich leichter im bunten Branchenmix zurechtzufinden und immer auf dem neusten Stand zu sein, können sich die Besucher kostenlos vom Freihausviertel-Einkaufsführer inspirieren lassen. Inzwischen ist bereits die 4. Auflage erschienen, welche auf knapp 160 Seiten einen wunderbaren Überblick über die Geschäfte des Wiedner Grätzls präsentiert. 

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Innovation darf niemals fehlen
Besondere Aufmerksamkeit erreichte das Freihausviertel durch den Sieg im Wettbewerb WiR (Wirtschaft in der Region), einer Initiative des Wirtschaftsbundes. Das Wiedner Vorzeigeprojekt konnte sich dabei gegen 140 Konkurrenten durchsetzen. Durch eine innovative Straßenbeleuchtung auf LED-Basis, welche nun zum ersten Mal einen gesamten Straßenzug beleuchtet und dabei ordentlich Energie spart, wurde eine Vorreiterrolle für ganz Österreich geschaffen. Der Obmann des Vereins „Einkaufserlebnis Freihausviertel“ Karl Raab ist hierauf besonders stolz und meint: „Bei uns hat die Zukunft längst begonnen.“ 

Es darf gefeiert werden
Einmal jährlich veranstaltet das Grätzl das Freihausviertelfest. 2017 wird es etwas ganz Besonderes, da es sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Man rechnet mit 20.000 Besuchern, was das Fest zum größten Street Festival der Stadt macht. Dabei bietet die mehrtägige Veranstaltung für jeden Geschmack und jede Altersgruppe die passende Unterhaltung sowie eine schmackhafte kulinarische Verpflegung. Ein Besuch, der zum Wiederkommen einlädt.

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Bildquellen: ÖNB (www.bildarchivaustria.a), ÖNB/Stauda