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DIY im Juli – Aloe Vera Gel

Dank der zahlreichen wohltuenden Wirkungen setzt man die Wüsten- und Heilpflanze Aloe Vera in vielen Beauty- und Kosmetikprodukten ein. Das Gel im Inneren der Blätter wirkt nicht nur entzündungshemmend und schmerzlindernd, sondern ist zudem auch reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Aminosäuren. Weil hochwertige Aloe Vera Produkte allerdings sehr teuer sind, möchten wir euch diesen Monat zeigen, wie ihr euch selbst mit einigen wenigen Handgriffen ein kostengünstiges Aloe Vera Gel zaubern könnt.

Für euer selbstgerechtes Aloe Vera Gel braucht ihr eine mindestens drei Jahre alte Aloe Vera Pflanze, da ihre Wirkstoffe erst nach diesem Zeitraum ausgereift sind. Wer keine Aloe Vera Pflanze besitzt, kann sich diese beispielsweise bei „lebenswert“ kaufen. Der Feinkostladen für Leib und Seele befindet sich in der Krottenbachstraße 90 im 19. Wiener Gemeindebezirk und das Besondere an dem Geschäft – die Wüstenpflanze wird dort jede Woche frisch aus Kreta geliefert.

Für das Gel trennt ihr eines der dicken unteren Blätter der Aloe Vera Pflanze mit einem scharfen Messer ab. Achtet darauf, dass dabei keine anderen Teile der Pflanze beschädigt werden. Das Blatt mit der Schnittfläche nach unten für etwa eine Stunde in ein Gefäß stellen, damit der hautreizende Aloin-Saft austreten kann. Danach trennt ihr zur Sicherheit noch einen Zentimeter des Blattes ab, damit das Aloin der Pflanze garantiert nicht in eurem Gel landet.

Nun könnt ihr das Blatt in der Mitte durchschneiden und mit einem Löffel das Gel der Pflanze herauskratzen. Anschließend püriert ihr das Gel zu einer homogenen Masse, damit ihr es auch problemlos auftragen könnt. Das Gel kann bei Entzündungen, Verbrennungen, Sonnenbrand und Hautirritationen eingesetzt werden und wer es haltbar machen will, kann es einfach einfrieren – unser Tipp: Am besten eignen sich dafür kleine Eiswürfelschälchen.