Die Wiener Themenwochen

Die Wiener Themenwochen: Museumsführung!

Das Frühlingswetter lässt ja noch ein wenig auf sich warten - trübes Wetter, trübe Stimmung? Nicht mit uns! Wie wärs mal wieder mit einem Museumsbesuch? Neben den bekanntesten Museen, wie den Zwillingsbauten, der Albertina und der Hofburg gibt es überall in der Stadt auch noch unbekanntere Museen, die zu Besuchen sich auf alle Fälle lohnt!

Wir haben uns umgesehen und präsentieren euch ab Montag die interessantesten und kuriosesten Museen der Stadt.

Schluckauf garantiert: Alt Wiener Schnapsmuseum, Wilhelmstraße 19-21, 1120 Wien

Dieser Schnaps hat Geschichte: das 1875 gegründete Schnapsmuseum ist auf Brände und Liköre spezialisiert. Uralte Traditions-Rezepte bestimmen die Qualität und den Geschmack der Produkte. Informiert euch über das Destillerie-Handwerk und das Leben einer bürgerlichen Familie, die in 6. Generation das Museum leitet.

Im Würstlprater: Wien Museum Pratermuseum , Oswald-Thomas-Platz 1, 1020 Wien

Jetzt wird’s kurios: mit der Weltausstellung 1873 begann die Blütezeit der Themenparks - so entstand auch der Wiener Prater, der mit seinem Riesenrad zum weltweit bekannten Wahrzeichen der Stadt wurde. Die Palette an Angeboten reichte damals von Hochschaubahnen, Kinos und Volksfesten bis hin zu voyeuristischen Schaustellungen „abnormer“ oder „exotischer“ Menschen. Im Pratermuseum kann man eine Reise in die Vergangenheit erleben, die sich sehen lassen kann.

Knirschende Geschichte: Das Zahnmuseum , Sensengasse 2a, 1090 Wien

Angst vor dem Zahnarzt? Das Zahnmuseum erlaubt tiefe Einblicke in die Geschichte der Zahnlehre und zeigt, wie Zahnarzt-Praxen zu Anbeginn der Zahnlehre aussahen, wobei manch ein alter Behandlungsstuhl könnte auch in einem Designermöbelgeschäft herumstehen. Im Zahnmuseum kann man aber nicht nur das Mobiliar bestaunen, sondern sich auch über alternative und historische Heilmethoden informieren, beispielsweise über die der alten Ägypter oder der mittelalterlichen Alchemisten.

Dieses Museum ist eine Folter: Foltermuseum Wien , Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060 Wien

Nichts für schwache Nerven: das Foltermuseum verschafft Einblicke in die Geschichte rund um die grausame Praxis der Bestrafung. Mittelalterliche Foltermethoden sowie bis heute bestehende Methoden zur Informationsbeschaffung, werden im Foltermuseum anhand von Ausstellungsstücken dargestellt. Die Organisatoren haben sich - als Gegner der Folter - zum Ziel gesetzt ihre Besucher mit schockierenden Darstellungen auf die bestehende Situation weltweit aufmerksam zu machen. Sehr spannend und absolut lehrreich!

Dieses Museum ist eine Folter: Foltermuseum Wien , Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060 Wien

Nichts für schwache Nerven: das Foltermuseum verschafft Einblicke in die Geschichte rund um die grausame Praxis der Bestrafung. Mittelalterliche Foltermethoden sowie bis heute bestehende Methoden zur Informationsbeschaffung, werden im Foltermuseum anhand von Ausstellungsstücken dargestellt. Die Organisatoren haben sich - als Gegner der Folter - zum Ziel gesetzt ihre Besucher mit schockierenden Darstellungen auf die bestehende Situation weltweit aufmerksam zu machen. Sehr spannend und absolut lehrreich!