Die Wiener Themenwochen

Die Wiener Themenwochen: Die weltweit skurrilsten Speisen!

Eine Vielfalt, die wohl kaum übertroffen werden kann, ist die einer der lebenswichtigsten Dinge in unser aller Leben: der Nahrungsaufnahme. Essen ist aber nicht nur eine Notwendigkeit, sondern unterscheidet uns Menschen auch zum Beispiel in unseren unterschiedlichen Kulturen und Vorlieben. Deshalb haben wir uns diese Woche diesem Thema gewidmet und möchten euch einige Speisen vorstellen. Aber nicht irgendwelche, sondern die skurrilisten Speisen der Welt.

Thunfischaugen - Japan

Bildquelle: naha-restaraunt

Ganz ehrlich, dass uns einige fremdländische Speisen skurril vorkommen ist ja irgendwie normal, aber so richtig skurril halten es die Japaner: Hier kommen Thunfisch-Augen auf den Tisch. Verkauft werden diese mitsamt dem umgebenen Bindegewebe, Fett und Muskeln, was an der Hinterseite heraushängt und irgendwie nach einem hässlichen Alien aussieht. Erinnert uns irgendwie eher an eine Challenge aus dem Dschungelcamp. Aber die Japaner schwören drauf. Die Augen sind nicht nur preiswert, sondern sollen eigentlich auch ziemlich gut schmecken. Na dann, guten Appetit. 

Surströmming - Schweden

Bildquelle: suströming

Surströmming. Sur was? Das ist schwedischer Sauerhering. Dieser wird im Frühjahr gefangen, in eine Salzlake eingelegt, wo er dann zu gären beginnt. Der Geruch wird als intensiv, faulig und stinkend beschrieben. Etwa einen Monat nach dem der Hering eingelegt wurde, kann dieser dann verzehrt werden. Klassisch mit einer Scheibe tunnbröd, Mandelkartoffeln, Butter und Zwiebeln. Würdet ihr es kosten? 

Schafmilchkäse mit Maden - Sardinien

Ähm, ja. Da müssen wir kurz schlucken. Dieser Schafmilchkäse aus Sardinien weist wirklich ein unglaublich kräftiges Aroma auf. Wie dieses jedoch zustande kommt, ist noch mal eine andere Geschichte. Das skurrile am Casu Marzu? Was übrigens wortwörtlich „verdorbener Käse“ bedeutet: Das einzigartige Aroma entsteht durch den Verdauungsprozess von Maden. Diese können sogar mitgegessen werden. Ist aber kein Muss. Unter strengen Hygieneauflagen wird dieser Käse hergestellt und als Delikatesse verkauft.

Gebratene Spinnen – Kambodscha

Andere Länder, andere Skurrilitäten. In Kambodscha beispielsweise gehören gebratene und frittierte Spinnen zu den anerkannten Nahrungsmitteln. In vielen Orten in Kambodscha tragen Straßenverkäufer Tabletts mit zubereiteten Spinnen und bieten diese als Snack gegen den kleinen Hunger an. Geschmacklich sollen die knusprigen Beine und das Fleisch des Spinnenkopfes an eine Mischung aus Hühnchen und Kabeljau erinnern.