25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen, 2. bis 7. Bezirk

Die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk – 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

In der Römerzeit galt sie neben der Kärntner Straße und der Triester Straße als wichtige Verkehrsachse nach Süden: Die Wiedner Hauptstraße. Sie führt vom Karlsplatz bis zum Matzleinsdorfer Platz und bietet eine Vielzahl von prächtigen Bauwerken und individuellen Fachgeschäften. Heute ist sie nicht nur als bedeutende Verkehrsstraße bekannt, sondern auch als vielseitige Einkaufsstraße.

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Die Straße über der Wien

An der Stelle, wo sich heute der Karlsplatz erstreckt, fließt der Wienfluss (kurz: die Wien) unterirdisch. Bis zum Jahr 1900 gab es den Platz aber noch nicht, sodass die Wien frei stand – einzig von der Elisabethbrücke wurde sie zum Teil bedeckt. Diese Verbindung führte damals als einzige von der Kärntner Straße in die Wiedner Hauptstraße.  

Was jedoch die wenigsten wissen: Am Beginn der Wiedner Hauptstraße standen das Freihaus an der Wieden und zeitweise auch der Naschmarkt. Erst im 19. Jahrhundert fand der Naschmarkt den Platz, an dem wir ihn heute kennen. 

Individualität in Hülle und Fülle

Das Besondere an der Wiedner Hauptstraße: Sie zeichnet sich durch ihren Charme und ihre Individualität aus. Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten: Egal, ob man auf der Suche nach einem kulinarischen Erlebnis, den neuesten Trends oder besonderen Fachläden ist. Das weiß auch Roland Zemla, Obmann der Kaufleute Wiedner Favoritenstraße – Obere Wieden: „Wir haben viele einzigartige Geschäfte, jedes für sich hat seinen eigenen Charme und ist auf seine Art und Weise besonders. Manche Geschäfte weisen außerdem schon eine lange Tradition auf – das macht mich als Obmann des Einkaufsgebiets besonders stolz.“

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Bildquellen: ÖNB (www.bildarchivaustria.at), ÖNB/Stauda, ÖNB/Lichtbildstelle