25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Die Herrengasse im 1. Bezirk – 25 Jahre Wiener Einkaufsstraßen

Die Wiener Herrengasse im 1. Bezirk ist eine der ältesten Straßen Wiens. Früher galt sie in erster Linie dem Militär als Heeresstraße. Erst später wurde sie aufgrund ihrer guten Lage vom landstädtischen Adel besiedelt. Von dieser Entwicklung hat sie auch ihren Namen, den sie bereits stolz seit 1547 trägt. Doch die knapp 500 Meter lange Prachtstraße hat auch heute noch viel zu bieten.

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Begegnungszone mit dem Adel

Der Straßenverlauf der Herrengasse geht auf die römische Limesstraße zurück. Urkundlich erwähnt wurde sie zum ersten mal im Jahre 1216. Durch die Nähe zur Hofburg, welche einst die Residenz der Habsburger war, begann sich der Adel hier anzusiedeln. 1513 errichteten die Niederösterreichischen Stände, welche auch Herren genannt wurden, hier ihr Landhaus und seit 1547 trägt die Straße ihren Namen, unter dem wir sie heute kennen. Seit März 2016 trägt die Herrengasse aber auch noch einen ganz anderen Namen: Und zwar Begegnungszone. Das bedeutet, Radfahrer, öffentliche Verkehrsmittel und Fiaker wurden auf 20 km/h Tempo limitiert. Dem Flair der Straße hat das jedoch nicht geschadet. 

imageKann sich sehen lassen

„Durch die Begegnungszone kommen viel mehr Leute in die Herrengasse – was für uns, die Geschäftsleute natürlich gut ist“, weiß Werner Brameshuber, Rechnungsprüfer des Einkaufsgebiets Herrengasse. Besonders stolz ist er außerdem auf die Geschäfte, die sich in seinem Einkaufsgebiet befinden. „Bei uns gibt es noch Läden, die ausschließlich individuell und einzigartig sind – jedes einzelne ist etwas Besonderes. Bei uns gibt es keine großen Ketten, sondern Fachläden, in denen man individuell und kompetent beraten wird“. 

Fazit: Die Herrengasse im 1. Wiener Gemeindebezirk kann sich sehen lassen. Nicht nur, dass sie einzigartige Geschäfte zu bieten hat, auch historisch glänzt sie und fasziniert mit wunderschönen Bauwerken und Palais.

Bildquelle:
WStLA/Gerlach