Über uns
Als besonders sympathisches Stück Wien präsentiert sich der Hannovermarkt mit seinem vielfältigen Angebot an Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Brot. Hier mischen sich typisch österreichische Köstlichkeiten mit orientalischen Spezialitäten zu attraktiven Preisen und in hoher Qualität. Seit der Hannovermarkt 2003 umgebaut wurde, erfreut er sich als Handelsplatz und als Treffpunkt der lokalen Bevölkerung wieder starker Aufmerksamkeit. Die Neugestaltung gilt als gelungenes Beispiel für die Revitalisierung eines alten Marktes.
Auf eine lange Geschichte kann der Hannovermarkt tatsächlich zurückblicken: Die ältesten Wurzeln reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Bauern und Gärtner in der Nähe des heutigen Wallensteinplatzes ihre Produkte feilboten. 1905 folgte, gemäß einer Kundmachung des Magistrats, „die Verlegung des auf dem Brigittaplatze befindlichen Lebensmittelmarktes“. Die ganze Woche, sogar am Sonntag, lief der Verkauf, die Händler mussten allerdings ihre Stände jeden Tag auf- und abbauen. Am 1. Dezember 1913 wurde der Markt, der nun aus Holzhütten bestand, an seinem heutigen Standort eröffnet. 1930 erfolgte die Umbenennung in „Hannovermarkt“. Pate stand die Königsfamilie von Hannover. Sie flüchtete nach der Schlacht von Königgrätz, bei der sie mit ihrem Heer auf der Seite Österreichs gestanden war, nach Wien.
In den Jahren 1963 bis 1965 wurde der Markt mit einer einheitlichen Standkonzeption mit basarähnlichen Ladenzeilen neu errichtet. Mit den Jahren hat sich einiges verändert, der Umbau von 2003 hat den Markt an die veränderten Gegebenheiten angepasst. Mit 57 Marktständen ist er nach dem Naschmarkt und dem Brunnenmarkt der drittgrößte Markt in Wien. Mit seinem hohen Anteil an Migranten – auch unter den Standbetreibern – bildet der Hannovermarkt ein Stück gelungene Integration. Kunden wie Geschäftsleute erleben diese Vielfalt als Bereicherung.
Im Mittelpunkt des Angebots des Hannovermarktes stehen Lebensmittel: Bei Farghali Obst und Gemüse gibt es auf drei Ständen nicht weniger als 250 verschiedene Sorten der leckeren Vitaminspender. Besonders zahlreich vertreten am Hannovermarkt sind auch die Fleischer, sie bieten an elf Ständen Gutes günstig an – die Wild- und Geflügelhändler sind hier noch nicht einmal mitgerechnet. Ein breites Angebot an kleinen und großen Köstlichkeiten gibt es bei Vanek Feinkost. Stammkunden schätzen neben der hohen Qualität der Produkte besonders den einladenden Gastraum. Der Traditionsbetrieb Ableidinger hat sich auf Eingelegtes und Konserven spezialisiert, besonders beliebt ist Paprika mit Kraut. Den Blätterteig, wie man ihn von vielen türkischen und arabischen Gerichten kennt, verkauft Aciktim Yufka – zum Weiterverarbeiten und auch als Sigara Börek mit Faschiertem oder Schafkäse. Das Angebot runden Non Food-Betriebe wie ein Blumen- und ein Textilgeschäft sowie eine Trafik ab. Noch weit größer ist das Angebot an frischen Produkten am Samstag, wenn der Bauernmarkt hier Station macht.
Immer einen Blick wert ist der Veranstaltungskalender des Marktes: Neben saisonalen Spezialitätenwochen werden hier auch Fasching, Oktoberfest und Advent besonders gefeiert.
Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 06:00 - 19:30 Uhr
Samstag: 6:00 - 17:00 Uhr
Bauernmarkt
Samstag: 6:00 - 15:00 Uhr
Gastronomie
Montag - Samstag: 6:00 - 21:00 Uhr
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hannovermarkt im 20. Bezirk
Hannovergasse, Othmargasse
Straßenbahnlinie 31, Haltestelle Gerhardusgasse
Straßenbahnlinie 33, Haltestelle Brigittaplatz
Bus Linie 39A, Haltestelle Pappenheimgasse
U-Bahn Linie U6, Jägerstraße